


In dem ganzen großen Wirbel um den Web2.0-Hype spielen so genannte “Soziale-Netzwerke” eine große Rolle. Die Idee: man legt ein Profil im Web an über welches man beispielsweise die Möglichkeit hat mit Freunden in Kontakt zu bleiben.
Ein Problem der heutigen Entwicklung in diesem Bereich, ist jedoch das riesige Überangebot an Anlaufstellen: Wer alle seine Bekanntschaften auch im Internet weiter pflegen will (ob das Sinn macht sei dahin gestellt) muss sich schon die Zeit nehmen, sich bei mySpace anzumelden, sich beim StudiVZ anzumelden, sich beim SchülerVZ anzumelden, sich bei Friendster anzumelden, sich bei Facebook anzumelden, sich bei XING anzumelden, … (Die Liste ist noch lange lange nicht komplett)
Die Folge: Ein völliger Orientierungsverlust, was man wo von sich Preis gegeben hat und ein großer Aufwand, die Entwicklungen in allen diesen Netzwerken im Auge zu behalten.
Robert Basic stellt in seinem Blog einen alternativen Ansatz vor:
Man kombiniere den Gedanken des dezentralen Blogwesens, seiner brutalen Simplizität und seiner vernetzten Struktur mit dem Gedanken der bis dato allesamt zentral aufgebauten Social Networks wie MySpace und Konsorten.
Der Gedanke ist super! Statt sich durch viele zentralisierte Netzwerke zu klicken bräuchte man seine Daten und Kontakte nur noch an einer Stelle zu pflegen. Viele der Faszinationen aus den bekannten Netzwerken - wie etwa Gruppenbildung, Freundeslisten, … - ließen sich auch durchaus rekonstruieren, das Hauptproblem bestünde jedoch darin, ein ähnlich einfaches Niveau zu erreichen. Nicht jeder hat Zeit und Muße sich einen Webspace zu mieten und ein Blogsystem zu installieren.
Was man bräuchte, wären weitere Standards, an die sich auch Bloganbieter wie Wordpress.com, Blogger.com oder Blog.de halten, um ein einheitliches Bild und einen hohen Grad an Kompatibilität zwischen diesen schnell einzurichtenden und kostenlosen Blogs zu gewährleisten.
Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 28. März 2007 um 15:59 Uhr veröffentlicht und wurde unter Technik, Netzleben abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten. Einen Kommentar schreiben