


Heute möchte ich offiziell meine Lehre vom blauen dreieckigen Quader popularisieren.
In den unteren Abschnitten werden die elementaren Postulate sowie die zentrale Aporetik der neuen Wissenschaft präsentiert sowie didaktische Methoden und Ziele nominiert.
Im Folgenden soll statt “Lehre vom blauen dreieckigen Quader” der kürzere und präzisere Begriff Zyanogonologik verwendet werden. Das zu sondierende Subjekt heißt in unmittelbarer Konsequenz Zyanogon. Studenten und Experten dieser Disziplin werden somit auch als Zyanogonologen referenziert.
Den Kern aller zyanogonologischen Bemühungen soll die Evaluation und kontroverse Diskussion folgender Problematiken darstellen:
Das Vermitteln von korrektem wissenschaftlichen Arbeiten sollte bei der schulischen Ausbildung zusammen mit dem tiefergehenden Behandeln verschiedener fachlicher Konzepte im Vordergrund stehen.
In der konkreten Realisierung sollte eine Orientierung an der Bloomschen Taxonomie stattfinden - mit besonderer Rücksicht auf den Analyseaspekt, welcher in Variation auch als adäquater Ersatz für die anderen fünf Lernzieltaxonome dienen kann.
Vorsichtig sollte jeder Pädagoge sein, wenn es um individuelles Arbeiten und kognitive-kreative Prozesse geht. Schnell kann man sich hier in scheinbar kontradiktionale Thesen verstricken was die Wissenschaft als solche in ein Licht der Unglaubwürdigkeit und Fabulösität rücken würde. Dies ist jedoch für die widerspruchsfreie Vermittlung der Thematik alles andere als wünschenswert.
Wichtig ist in allen Fällen, die Fähigkeit zu fördern, wissenschaftlich korrekte Dokumentation zu erstellen. Das Festhalten der aus der Analyse von Fachtexten stammenden Erkenntnisse muss in jedem Fall einer festen Form folgen. Wie diese Form auszusehen hat ist individuell zu entscheiden.

Zyanogonologen sind im Schulwesen gefragte Menschen. Besonders an weiterführenden Schulen werden - auch angesichts der immer größeren Bedeutung bundesweiter Vergleichbarkeit - immer kompetente Fachkräfte benötigt. Sollte ein studierter Zyanogonologe in seinem eigenen Fach keine adäquate Stelle finden, so kann er dank seiner methodischen Kompetenz mit minimaler Umschulung auch nach Belieben in den Fächern Deutsch, Religion, Philosophie, … eingesetzt werden.
Der Beitrag wurde am Donnerstag, den 15. Februar 2007 um 13:52 Uhr veröffentlicht und wurde unter Gesellschaft & Politik, Schule abgelegt. Du kannst die Kommentare zu diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf deiner Seite einrichten.Ich glaube die Physikklausur hat dir den Rest gegeben!!! ![]()
[…] Pseudowissenschaften sind ein Phänomen für sich. […]